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Wetterrückblick

Auf dieser Seite blicken wir gemeinsam mit Karl Josef Linden, Wetterexperte aus Zülpich-Sinzenich, auf das Wetter der vergangenen Monate zurück. 
 
Weitere Rückblicke, zurück bis zum Jahr 2009, liegen vor und können auf Nachfrage oder bei Interesse gerne übermittelt werden.

November 2021

Kalt und wenig Sonne
Ab dem 21. erreichten die Höchsttemperaturen nur noch einstellige Werte. Der Mittelwert stieg damit nur noch auf 5,8°C (-1,3°C) und die Sonnenscheindauer lag lediglich bei etwa 80 Stunden (-6%), was für reichlich tristes Wetter sorgte. Davon ließen sich die Kraniche aber nicht beeindrucken, denn am 10. überflogen tausende Zugvögel unsere Region in Richtung ihrer Winterquartiere im Süden.

Tägliche Wetteraufzeichnungen und der Rückblick von Karl Josef Linden

Ehrenmal in Drove

Oktober 2021

Häufig Mix aus Sonne und Wolken
Nur noch einmal konnte die Temperatur in diesem Monat die 20 Grad-Marke überschreiten und der Mittelwert erreichte etwa 11,2°C. Aber es gab auch noch keinen Frosttag, obwohl es an einigen Tagen schon weit nach unten ging. Insbesondere im letzten Monatsdrittel verwöhnte uns die Sonne mit insgesamt 145 Stunden. Am 21. zeigte uns Tief Hendrik, dass der Herbst angekommen ist.

Tägliche Wetteraufzeichnungen und der Rückblick von Karl Josef Linden

Herbstlaub

September 2021

Schönes, ruhiges Spätsommerwetter
In den letzten vier Wochen wurden wir mit 213 Sonnenstunden (+15,9%) für das eher bescheidene Wetter in den verregneten Vormonaten entschädigt. Die Temperatur stieg noch einmal auf 27,9°C (am 9.) und der Tiefstwert lag bei 6,8°C. Bis auf die letzten Tage waren Regen (17,5 mm) und Wind eher unauffällig. Tief Yogi brachte uns am Monatsende einen ersten Vorgeschmack auf den Herbst.

Tägliche Wetteraufzeichnungen und der Rückblick von Karl Josef Linden

Sonne in den Wolken

August 2021

Regenreicher Sommer geht zu Ende
Auch in diesem Monat war der Niederschlag in der nördlichen Voreifel mit mehr als 102 mm überdurchschnittlich hoch. Damit kamen im gesamtem Sommer 388,7 mm an Regen in Drove zusammen, so dass die übliche Jahresmenge von etwa 660 mm bereits jetzt übertroffen ist. Gleichzeitig lag die Mitteltemperatur nur bei 17,2°C, was 1,4°C unter dem Durchschnittswert (18,6°C) liegt.

Tägliche Wetteraufzeichnungen und der Rückblick von Karl Josef Linden

Sonnenblume

Juli 2021

Unwettertief “Bernd” verwüstete die Region
Insbesondere an Inde, Ahr und Erft sorgte massives Hochwasser am 14./15. für katastrophale Schäden. Leider waren dort auch Menschenleben zu beklagen. Auch viele kleinere Bäche in Eifel und Voreifel traten urplötzlich über die Ufer, so auch in Drove, wo viele Keller mit Wasser voll liefen. Etwa 120 Liter Regen in gut 24 Stunden waren einfach zu viel für die bereits vorher gut getränkten Böden.

Tägliche Wetteraufzeichnungen und der Rückblick von Karl Josef Linden

Blumenwiese

Juni 2021

Blitz, Donner und Starkregen
Trotz einer ersten sommerlichen Hitzewelle zwischen dem 6. und 18. des Monats mit einem Höchstwert von 34,2°C bescherte uns der Juni insbesondere zum Ende hin häufig starke Gewitter, die für eine ergiebige Regenmenge von mehr als 100 mm (+45,6% zum monatlichen Mittelwert) sorgten. Gleichzeitig blieb die Sonne mit knapp 234 Stunden (=98,4%) etwas hinter den Erwartungen zurück.

Tägliche Wetteraufzeichnungen und der Rückblick von Karl Josef Linden

Klatschmohn am Feldrand

Mai 2021

Die Ernte ist sicher
Durch das meist kühle und nasse Wetter (11,9°C im Durchschnitt = -2,4°C zum langjährigen Mittel und 59,2 mm = 271 mm im bisherigen Jahresverlauf) sind sich die Experten bereits einig, dass eine gute Ernte zu erwarten ist. Die jungen Meisen hatten auch unter der Kälte zu leiden. Sie verließen erst spät ihr Nest. Tief Waltraud brachte dann zum Monatsende endlich sommerliche Temperaturen.

Tägliche Wetteraufzeichnungen und der Rückblick von Karl Josef Linden

Jungmeise beim Auszug

April 2021

Zu kalt und zu trocken
Mit fast 4°C unter dem langjährigen Durchschnittswert (ca. 10,1°C) blieben die Temperaturen in diesem Monat deutlich zu niedrig. Die Pflanzenwelt erblühte zwar in vielen Farben, die Vegetation kam aber nicht so recht in Schwung. Zumal am Ende auch die Niederschlagsmenge mit nur etwa 33 Litern zu gering war und eine erste Trockenphase Äckern und Gärten schon so richtig zu schaffen machte.

Tägliche Wetteraufzeichnungen und der Rückblick von Karl Josef Linden

blühendes Rapsfeld

März 2021

Märzwinter, Aprilwetter und erster Sommertag (>=25°C)
Die letzten Wochen haben uns wieder einmal gezeigt, was das Wetter in dieser Zeit alles zu bieten hat. Strenger Frost (-6,3°C am 7.), Regen (knapp 50 mm), Sturm (71,5 km/h am 11.) sowie Saharastaub zu Beginn des Monats. Zum Ende dann noch sommerliche Temperaturen von 25,1°C (am 31.). Die Natur schaffte es wieder, eine üppige Blütenpracht in blau, weiß, rot, gelb und grün anzulegen.

Tägliche Wetteraufzeichnungen und der Rückblick von Karl Josef Linden

Krokusse am Wegesrand

Februar 2021

Knackig kalt und sommerlich warm
Ein Monat voller Abwechslungen und Herausforderungen für Natur und Menschen. Erst Dauerregen (10,6 mm am 7.), dann Schnee und strenger Frost (-11,3°C am 10.) bis zum 14. und anschließend angenehme sommerliche Wärme (20,4°C am 25.) bis fast zum Monatsende. Die Sonne verwöhnte uns schon mit 132 Stunden (+34%) und die Kraniche sind wieder in ihre Brutgebiete geflogen.

Tägliche Wetteraufzeichnungen und der Rückblick von Karl Josef Linden

Kranichzug Richtung Norden

Januar 2021

Viel Regen und Schnee, aber nur wenig Sonne
Während es auf den Höhenlagen der Eifel bereits seit Weihnachten eine geschlossene Schneedecke gab, kam die Voreifel erst ab dem 23. in den Genuss der weißen Pracht. Zuvor hatte Sturmtief Goran eine Kaltfront heran geblasen. Insgesamt begann das neue Jahr mit 89,3 mm Niederschlag (+37,9%) sehr kalt und nass. Die Sonne schien leider nur an 37 Stunden (45,5% des Mittelwertes).

Tägliche Wetteraufzeichnungen und der Rückblick von Karl Josef Linden

Wetterhütte mit Schneehut


2020

Dezember 2020

Es wird immer wärmer
Obwohl es zum Jahresende zeitweise richtig kalt war (9 Frosttage und ein Tiefstwert  von -4,6°C am 10.), hielt der Trend bei der Klimaentwicklung auch in diesem Jahr weiter an. Erstmals stieg die Temperatur im Jahresmittel auf 12,1°C. Zudem lag die jährliche Niederschlagsmenge mit etwa 570 mm nach 2017 und 2018 erneut fast 100 mm unter den Durchschnittswerten  in der hiesigen Region.

Tägliche Wetteraufzeichnungen und der Rückblick von Karl Josef Linden

Christrose

November 2020

Zunächst schön und warm, am Ende knackig kalt
Noch zu Beginn des Monats lagen die Temperaturen mit angenehmen 20°C für die Jahreszeit viel zu hoch und die Sonne war oft zu sehen. Das änderte sich dann zum Monatsende hin deutlich. Es kam zu insgesamt neun Frosttagen (Tmin<0,0°C). Am 30. wurde der Tiefstwert mit -7,0°C erreicht. Der Niederschlag war mit nur 16,7 mm (=35,5% des Mittelwertes) mal wieder deutlich zu niedrig.

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Bergenie als Herbstblüher

Oktober 2020

Oft dicht bewölkt, trüb und wenig Sonne
In diesem Jahr mussten wir auf den “Goldenen Oktober” weitgehend verzichten. Die Sonne zeigte sich an nur rund 103 Stunden (=79,2%) am Himmel und die Temperaturen stiegen auch nur zweimal über die 20-Grad-Marke (21./22.). Dem Niederschlag gelang es nicht, die allgemeine Dürre in der Region zu lindern. Erst in den letzten Tagen konnten etwa 50 mm im Regenmesser registriert  werden.

Tägliche Wetteraufzeichnungen und der Rückblick von Karl Josef Linden

Herbst ist Drachenzeit

September 2020

Wettersturz mit Kälte und Regen am Monatsende
Nach heissen (Tmax 33,6°C) und sehr trockenen Spätsommertagen mit etwa 215 Sonnenstunden (+18% zum Mittelwert) wurde es am letzten Wochenende des Monats sehr ungemütlich. Um mehr als zehn Grad fallende Höchsttemperaturen und sehr ergiebige Niederschläge von über 45 mm läuteten pünktlich nicht nur in der Voreifel den Herbst ein. Es wird nun kühl und wechselhaft weiter gehen.

Tägliche Wetteraufzeichnungen und der Rückblick von Karl Josef Linden

Wolken über Drove

August 2020

Hitzewelle und erster Herbststurm
Der August imponierte mit insgesamt 20 Sommer- (=>25°C) und zwölf Hitzetagen (=>30°C). Zeitweise lag die Durchschnittstemperatur mehr als 5°C über dem Mittelwert. Die höchste Temperatur wurde am 8. mit 36,4°C erreicht, ehe Sturmtief Kirsten am 26. die hitzige Phase mit Windstärke 8 (64,2 km/h) beendete. Mit 51,6 mm Regen blieb es für die Böden leider viel zu trocken.

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Staubecken Heimbach

Juli 2020

Häufig wechselhaft, aber viel zu trocken
Zum Ende des Monats heizte der Juli uns mal so richtig ein. Am 31. erreichte die Temperatur 36,6°C. Sie sorgte damit für den bisher wärmsten Tag des Jahres. Bis dahin war das Wetter eher kühl und wolkig, aber der Regen blieb aus. 23,3 mm waren deutlich zu wenig für die Böden (nur 33% des Durchschnitts). Nur das Dürrejahr 2018 (16,6 mm) erreichte weniger.

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Blüten in unserer Wildwiese

Juni 2020

Leichtes Aufatmen nach Regen
Insbesondere drei Starkregenfälle sorgten im Juni für eine um 20% über dem Durchschnitt liegende Niederschlagsmenge von 86,7 mm. Dazwischen sorgten ein paar Hitzetage mit einer Tmax von 33,5°C am 26. auch wieder für sehr trockene Böden. Die Sonne machte sich mit 232 Stunden deutlich rarer als im Vormonat. Der Wert entspricht dem Monatsdurchschnitt.

Tägliche Wetteraufzeichnungen und der Rückblick von Karl Josef Linden

Sommerwolken

Mai 2020

Weiterhin kaum Regen
Nur 16,1 mm Niederschlag fielen im Mai. Das waren mehr als 51 mm Regen weniger als der Durchschnittswert. Dadurch entstand eine hohe Wald- und Grasbrandgefahr, obwohl die Temperatur mit 14,2°C kaum den Mittelwert erreichte. Auch die Höchsttemperatur war mit 28,2°C weit vom Spitzenwert entfernt. Dafür war die Sonne mit 332 Stunden in Rekordlaune.

Tägliche Wetteraufzeichnungen und der Rückblick von Karl Josef Linden

Abendrot im Frühling

April 2020

Wieder ein Dürremonat
Ähnlich wie im Jahr 2007 war der April viel zu trocken. Erst die letzten Tage brachten mit ein paar Schauern (16,8 mm) etwas Linderung für die Natur. Mehr als 302 Sonnenstunden prägten neben der Dürre den Monat. Die Temperaturen lagen mit Tmax von 24,6°C und Tmin von -3,7°C eher im normalen Bereich, obwohl der Durchschnittswert mit 11,6°C wieder angestiegen ist.

Tägliche Wetteraufzeichnungen und der Rückblick von Karl Josef Linden

Frühling in Sicht

März 2020

Das Coronavirus versetzte die Welt in Angst und Schrecken
Im März brach auch in unserer Region das neuartige Virus aus und stellte mit den nötigen Beschränkungen unser Leben auf den Kopf. Das Wetter liess sich davon aber wenig beeindrucken. Die Sonne zeigte sich mit fast 220 Stunden (+40%) von ihrer besten Seite. Die Temperatur und der Niederschlag lagen mit 6,8°C und 56 mm nur leicht über den Mittelwerten.

Tägliche Wetteraufzeichnungen und der Rückblick von Karl Josef Linden

Wiese am Prontzgraben

Februar 2020

Sturm, Regen und zum Schluss auch noch Schnee
Stürmisch und nass verlief der Februar. Es begann am 9. mit Sturmtief Sabine. An den nächsten Wochenenden folgten Viktoria und Yulia, die immer von großen Regenmengen begleitet waren, was zu mehr als 134 mm Niederschlag führte. Am 27. setzte dann auch noch kräftiger Schneefall ein, so dass sich selbst im Flachland eine feste Schneedecke bildete.

Tägliche Wetteraufzeichnungen  und der Rückblick von Karl Josef Linden

Dunkle Wolken

Januar 2020

Wintermonat ohne Schnee
Die Ziegen in der Drover Heide warteten im Januar vergeblich auf Schnee. Nur in den Höhenlagen fielen manchmal ein paar nasse Flocken. Trotz vieler Frosttage (10) lag die Durchschnittstemperatur mit 5,6°C mehr als 2°C zu hoch. Auch der Niederschlag sorgte mit nur 23 mm für einen eher schlechten Start ins neue Jahr. Etwas mehr hätte der Natur ganz gut getan.

Tägliche Wetteraufzeichnungen und der Rückblick von Karl Josef Linden

Ziegen in der Drover Heide